GOTTLIEB WALLISCH

Orte für Erfindungen

Johann S. BACH

aus den Zwei- und Dreistimmigen Inventionen

Nr. 1, C-Dur, BWV 772
Nr. 4, d-Moll, BWV 775
Nr. 6, E-Dur, BWV 777
Nr. 8, F-Dur, BWV 779
Nr. 13, a-Moll, BWV 784

Nr. 14, B-Dur, BWV 785
Nr. 2, c-Moll, BWV 788
Nr. 3, D-Dur, BWV 789
Nr. 11, g-Moll, BWV 797
Nr. 15, h-Moll, BWV 801

 

György LIGETI

Invention (1948)

Witold LUTOSLAWSKI

Invention (1968)

Béla BARTOK

aus "Mikrokosmos", Bd.6 Nr.145 a&b "Chromatische Invention"

Erwin SCHULHOFF

11 Inventionen (1921) 1. Lento 2. Allegro molto 3. Lento 4. Allegretto 5. Allegro ma non troppo 6. Andantino rubato 7. Moderato 8. Adagio espressivo 9. Presto leggiero 10. Andantino sempre 11. Moderato brutalemente

 

Piere BOULEZ

Douze Notations (1946)

Unsuk CHIN

aus "12 Klavieretüden" Nr. 4 "Scalen" (1995, rev. 2003), ÖEA

Béla BARTOK

 

 

Im Freien (1926)
– Mit Trommeln und Pfeifen
– Barcarolla
– Musettes
– Klänge der Nacht
– Hetzjagd

 

Johann S. BACH

Chromatische Phantasie und Fuge d-Moll, BWV 903


Montag, 15. August, 20 Uhr
Kleiner Dorfsaal Schwarzenberg

Karten

Abendkasse oder Vorverkauf Bregenzerwald Tourismus: euro 12,-       
e-mail: information@tageauskunst.com

 


 

Gottlieb Wallisch. Als Sohn einer Wiener Musikerfamilie wurde Gottlieb Wallisch im Alter von sechseinhalb Jahren an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien aufgenommen, wo er sein Studium später bei Heinz Medjimorec mit ausgezeichnetem Erfolg abschloss. Weitere künstlerische Impulse erhielt er bei Meisterkursen u.a. von Oleg Maisenberg, Dmitrij Bashkirov und Stephen Kovacevich sowie durch die Zusammenarbeit mit Pascal Devoyon an der Universität der Künste in Berlin. 1995 gewann er den ersten Preis und drei Sonderpreise beim internationalen Klavierwettbewerb "The Stravinsky Awards" (USA). 1999 wurde er der jüngste (und seit 40 Jahren auch erste österreichische) Lauréat des "Queen-Elisabeth-Wettbewerbs" in Brüssel.

Gottlieb Wallisch konzertierte mit führenden Orchestern, wie u.a. den Wiener Philharmonikern, dem Radio Symphonie Orchester Wien, dem Gustav Mahler Jugendorchester, der Sinfonia Varsovia, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem London Philharmonic Youth Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Brabants Orkest oder dem Bruckner Orchester Linz, unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Dennis Russell Davies, Lord Yehudi Menuhin und Louis Langrée. Zahlreiche Tourneen führten ihn in die USA (Carnegie Hall), nach Großbritannien (Wigmore Hall, Queen Elizabeth-Hall), Japan, Hong Kong, Spanien, Deutschland, Schweiz, in den Mittleren Osten, nach Afrika und in weitere europäische Staaten.

In der Saison 2001/02 konzertierte er im Rahmen des internationalen Zyklus "Rising Stars" in den größten europäischen Hauptstädten und in den USA. Er ist regelmäßiger Gast bei bedeutenden Festivals und Konzertsälen, darunter Lucerne Festival, Klavierfestival Ruhr, Schubertiade Schwarzenberg, Tonhalle Zürich, Carinthischer Sommer u.a. Im Sommer 2002 gab Gottlieb Wallisch sein vielumjubeltes Début bei den Salzburger Festspielen und spielte beim Eröffnungskonzert der Klangspuren Schwaz die Uraufführung des Klavierkonzerts von Sebastian Themessl. 2003 unternahm Gottlieb Wallisch u.a. Konzertreisen nach Deutschland und in die Niederlande. Im Juni 2003 debütierte Herr Wallisch bei den Wiener Festwochen, wo er Mozarts Krönungskonzert KV537 unter der Leitung von Sir Neville Marriner spielte. Im Januar 2004 präsentierte Gottlieb Wallisch mit großem Erfolg in Zagreb und Wien gemeinsam mit der Zagreber Philharmonie unter Patrick Fournillier Bozidar Kunc‘ Klavierkonzert in h-moll. Für Juni 2004 war eine Wiedereinladung zum Klavierfestival Ruhr erfolgt, wo Gottlieb Wallisch mit dem Kölner Kammerorchester unter Helmut Müller-Brühl einen glänzenden Auftritt gab.

In der Saison 2004/05 gab es Orchesterauftritte mit der Nordwestdeutschen Philharmonie (Mozarts Klavierkonzert in C-Dur KV467) sowie mit der Zagreber Philharmonie, dem Kölner Kammerorchester und den Hamburger Symphonikern, neben Recitals im Wiener Konzerthaus, im Musikverein und in der Wigmore Hall London. Gottlieb Wallisch widmet sich auch gern kammermusikalischen Projekten. Er musizierte u.a. mit dem Küchl-Quartett und Alois Posch, den Wiener Virtuosen, Oleg Maisenberg, Milan Turkovic und Franz Bartolomey.
Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit dem ORF, Radio France International und der BBC London, weitere Rundfunkaufnahmen entstanden während Gottlieb Wallischs kürzlich absolvierter USA-Tournee in Zusammenarbeit mit Minnesota Public Radio (St.Paul Sunday). Vier CD-Einspielungen präsentieren Gottlieb Wallischs Interpretationen der Klavierwerke von Haydn, Mozart, Schumann, Brahms, Strauss, Janácek und Stravinsky. Ende April 2004 erschien unter dem Naxos-Label die erste von drei CDs mit Schuberts fragmentarischen Klaviersonaten.

 

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