Abend mit Claude Hauri, Violoncello
Alfred Knüsel *1941, Torso
Johann Sebastian Bach 1685-1750, Sarabande aus der Suite VI, BWV 1012
Daniel Glaus *1957, In hora mortis, Aus: Neun Versuche über die gregorianische "Missa pro Defunctis"
Mischa Käser *1959, 5 Bagatellen
Johann Sebastian Bach Sarabande aus der Suite V, BWV 1011
Alfred Knüsel Intervention
Alfred Knüsel Perforation
Johann Sebastian Bach, Sarabande aus der Suite IV, BWV 1010
Kaija Saariaho *1952, Spins and Spells
Annette Schlünz *1964, schau(m)ich
Johann Sebastian Bach Sarabande aus der Suite I, BWV 1007
Alfred Knüsel Partita
Claude Hauri
schau(m)ich entstand Anfang 2000 für eine Reihe mit jungen Preisträgern (in diesem Fall Julian Arp) für eines der Konzerte im Deutschen Pavillon auf der Expo 2000 Hannover. Das aus 4 Teilen bestehende Stück stellt in jedem eine andere musikalische Geste der Flüchtigkeit in den Mittelpunkt. Flüchtigkeit auch als Ungreifbarkeit, am Rande der Unhörbarkeit Befindliches: gettato-Flageolette, lange col legno-Töne, scheinbar virtuose, aber sich in den Höhen verlierende Naturflageolette, Geräusche und Tonfolgen in immer größeren Primzahlverhältnissen. Der Titel ist einem Gedicht von Ulrike Draesner entlehnt: "die füsse der einsamkeit trotten (vor mir) im kreis." (Annette Schlünz)
